“Zehn Euro”, lamentiert eine von den alten Damen auf dem Bankerl am Harras und stellt durch mehrfache Wiederholung und gesteigerte Lautstärke sicher, dass es ja auch jeder hört. “Zehn Euro!” Worum es denn ginge, will eine der anderen Bankerl-Damen wissen. Ob sie es denn noch nicht gehört habe, antwortet das Klageweib. “Zehn Euro.” Das werde jetzt am Kölner Dom verlangt, als Eintritt für den Besuch der Kirche. “Nein, nein,” weiß es eine andere besser, “die verlangen zwölf Euro.” Die Auseinandersetzung, welche der beiden Recht habe, dauert fast meine ganze Zigarettenlänge und wird sehr vernehmlich geführt.
Zu Ende bringt es die vierte im Bunde mit der Frage, seit wann denn auch nur eine von den beiden in die Kirche ginge? Und, fährt sie den Sieg ein, noch dazu bei den Preißn? Ha?