ist Frau Strobel. Sie ist in ihren Achtzigern und hat (“aber nur optisch”) Ähnlichkeiten mit Ruth Drexel.
Zur Vita: Frau Strobel hat zunächst Herrn Strobel kennengelernt, dann geheiratet, dann gespart und die erste Wirtschaft gepachtet. “Dann war’n ma Wirtsleut.” Es kamen die beiden Söhne, sie hörten nicht auf zu sparen, bauten ein Haus, pachteten ein größeres Wirthaus und vor ein paar Jahren “hamma an unsan Bädah übergeh’m”. Seitdem ist Frau Strobel nur noch für die Reservierungen zuständig und ihr Mann fürs “Reinreden”.
Frau Strobel und ich haben jeden Mittag nach dem Essen einen Kaffee miteinander getrunken und uns über Gott (“eher lästig”) und die Welt (“manchmal irgendwie auch”) und d’Leit (“oh je”) unterhalten und uns, als wir uns heute verabschiedeten, noch einmal erfreut gefragt, wie wir eigentlich zusammen gekommen sind.
Wurscht. Ich wurde geadelt und hab eine Einladung in den Klosterwirt bekommen und darf sogar noch wen mitbringen.