Das überaus Praktische an Ikea-Möbeln ist die einfache Montage mittels beigepacktem Inbusschlüssel*. Das überaus Unpraktische an Vormieter-Ikea-Möbeln ist die Demontage, beginnend mit der Not, das passende Werkzeug aufzutreiben und, sobald sich eines erfolgreich gefunden hat, das Lösen von Schrauben, die seinerzeit mindestens von Iron Man in das Möbel gedemmelt worden sein müssen. Wurscht, ich habs geschafft, mit nur einer Blase in der Handfläche und nach drei Touren waren denn auch alle Einzelteile in den Keller verbracht und hatten eine Lücke hinterlassen, die demnächst ein Sekretär füllen wird.
Von euch, Moebel-Ladenzeile.de, wird es jedoch ganz bestimmt keiner werden. Schreibmöbel mit Namen wie “Norbert”, “Rosi” und “Nancy”, noch dazu angepriesen unter dem Label “home affair” möchte ich bei mir zu Hause nicht wohnen haben.
* Jawohl. Inbus. Mit “N”. Wer’s nicht glaubt, für den habe ich es gedudelt: http://bit.ly/1NtqyP3