Während der Deutsche, dieser Musterschüler unter den Nationen, bei einer nahenden Erkältung in der Apotheke ein Fläschchen “Umckaloabo” erheischt (unter Einsatz des korrekten Klicklauts), geht der amerikanische Simplizissimus (“Joe Sixpack”) in den Supermarkt und findet auf den vielen Regalmetern “Cough and Flu Medicine” irgendeinen Chemieknaller zur Symptomunterdrückung im Sonderangebot. Der – vor allem hier in der Gegend immer häufiger gesichtete – Homo Americanus Homöopathicus hingegen sucht den WholeFoods seines Vertrauens auf (oder Amazon) und besorgt sich “Umcka”.
Blöd ist das nicht: erstens läßt sich alles abkürzen (s. “kthxbai”) und wenn man sich zweitens ohnehin schon nicht wohlfühlt, sollte man die Medizin auch bekommen können, ohne Zulu zu sprechen.