Larry Flynt hat wieder zugeschlagen. Weil Mitt Romney, der republikanische Herausforderer um das Amt des US-Präsidenten, sich gar so ziert, seine Steuererklärungen offenzulegen, bietet Larry dafür 1 Million in bar; davon ausgehend, daß das Sexualleben des Mormonen wahrscheinlich lange nicht so skandalträchtig ist wie sein Talent beim Finden von Steuerschlupflöchern. (Wäre nicht der erste Politiker, den Larry mit der Methode “Cash für Information” zum Absturz bringt – http://bit.ly/Syte8e). Davon abgesehen, daß er noch nie ein Parteigänger der Republikaner war, haben sie sich’s jetzt vollkommen mit ihm verdorben, weil sie damit drohen, nach der gewonnen Wahl in einen Kreuzzug gegen pornographische Umtriebe ziehen zu wollen.
Dabei kauft man den “Hustler” doch tradtitionell wegen der Interviews. Und der Restauranttips. Oder?