Besuch aus der Leihheimat

May 25th, 2017

So. Das Gästebettzeug bezogen, nochmal schnell durchgesaugt und Bad gewischt, Zutaten für das heutige deutsche Dinner eingekauft (Spargel und so), Wein kaltgestellt, Tourenvorschläge ausgedacht sowie schönes Wetter bestellt – ich wäre soweit und mein Besuch aus der Bay Area kommt in einer halben Stunde an.

Jetzt bleibt nur noch, bis zu seiner Ankunft El Knie auf Eis und hochzulegen, damit der nachher brav mittut und nix zum Muppern hat.

Bitte um Erklärung

May 24th, 2017

geschnitten

Warum, oh Vinzenz, die Anführungszeichen?

Willst du damit sowas sagen wie “Wer glaubt, dass ich ihm einen ganzen Fisch am Stück verkaufe, der hat sich aber sowas von geschnitten?” Wenn nicht, dann s. o., nämlich:

Warum die Anführungszeichen?

Gastbeitrag

May 23rd, 2017

Annette hat diesen Tweet gefunden und wer ihn noch nicht kennt, soll gucken und scrollen und Spaß haben. Dankeschön!

https://t.co/xplQhXvzQ3

Neu im Kino

May 22nd, 2017

tatu ja patuVon einer ansonsten recht vertrauenswürdigen Website wurde mir mit nachfolgendem Text ein neuer Film als sehr sehenswert empfohlen:

Plot: Super popular children’s book Figures Tatu and Patu seen for the first time in white fabrics. The film Cinnamon armpit, Tatu and Patu! brothers traveling by train a child Strange Christmas to Helsinki to meet 9-year-old friend Veera. Located in store for them, organized by Veera’s an awesome surprise! However, Veera is a Christmas congestion due to late train station and direct the brothers on their own great city. Following incidents bulging wacky adventure where Tatu and Patu woman breezing along the city in search of its way to create Veera.

An irgendwen erinnern mich die Helden, an wen bloß? Ich täte mir Tatu ja Patu ja schon allein der Ähnlichkeit wegen anschauen, warte aber doch lieber, bis der Film synchronisiert ist. Vorzugsweise nicht von Google translate.

Ein Zwölftel ist geschafft!

May 21st, 2017

Irena: das klingt nach Milde, Sanftmut (Warum eigentlich nicht “Sänfte”? Klänge doch noch viel sänfter.), Herzensgüte, Demut, Mitgefühl, Barmherzigkeit, Nächstenliebe.

Man lasse sich nicht täuschen. IRENA (in brüllenden Großbuchtstaben) ist ein von einem besonders begnadeten Sadisten im Auftrage der Rentenversicherung erdachtes Akronym und steht für “Intensivierte Reha-Nachsorge”. Das heißt nichts anderes, als dass von Berufs wegen dem Menschenquälen zugeneigte Physiopathen mit neuen Ersatzteilen ausgestattete Krüppel auf eigens dafür konstrurierten Maschinen* wieder auf vollständige Beitragszahlerschaft trimmen.

Letzte Woche hatte ich die ersten beiden von insgesamt 24 Trainingseinheiten, wobei schon die Anfahrt mit einer Umsteigekombination von U-Bahn und Bus mit Baustellenersatzhaltestellen auf Schotter und auf Krücken bei El Knie nicht auf Begeisterung gestoßen ist, weil es bisher doch recht verwöhnt war vom Taxidienst eines lieben Kollegen. Das Timing war Spitze: die erste Einheit montags, die zweite freitags, also gerade genug Zeit, den Muskelkater zwischen beiden hinreichend auszukosten. El Knie ist endgültig not amused, obwohl das ganze Getrete, Geziehe, Gestemme, Gedrücke und Gehample im “Bewegungbad”** doch zu seinen Gunsten ist. Hilft nix: ich habe die Anzahl der Eispacks im Büro und zu Hause verdoppelt, ein Wirsing-Abo abgeschlossen und morgen gehen wir da frisch, fröhlich, frei wieder hin.

Fromm lassen wir aus bzw. ersetzen den Begriff durch ordentliches Fluchen. Mit jeweils drei Wiederholungen.

 

* Maschinen, d.h. vorrangig energie- oder kraftumsetzenden Systeme oder Gebilde (Quelle: Wikipedia). Meine Energie und Kraft, wohlgemerkt. Und die von El Knie.

** Beim sogenannten Bewegungsbad handelt es sich um ein 2 x 15m großes Becken, in dem sechs hampelwillige Krüppel strategisch geschickt so verteilt werden, dass sie sich beim Arme ausstrecken nicht gegenseitig die Brillen von den Nasen hauen.

Wenn ich ein Vöglein wär,

May 21st, 2017

vögleindann hätte ich auch gerne solche Eltern, wie der Puschelhaufen hier links.

Der Kleine hatte sich in die Ecke zwischen Altglas- und Altpapiertüte auf meinem Balkon manövriert und kam nicht mehr raus. Dank Mama und Papa Amsel, die keine Ruhe gaben, ihn ansangen, -riefen und -zwitscherten, wurde ich schließlich doch auf ihn aufmerksam (war durch Beinhochlegmittagsschlaf abgelenkt) und räumte ihm die schweren Beutel aus dem Weg.

Aber sowas von wuhusch war der Zwerg auf der anderen Balkonseite und wurde von seinen Erzeugern geduldig ermutigt vom Bankerl auf den Stuhl auf den Tisch aufs Schrankerl bis auf die unterste Stange des Geländers zu hüpfen-flattern-fliegen. (Hat ungefähr so lang gedauert, wie 20 Mal “Drunt in der grünen Au” zu singen.)

Dort haben sie ihn noch ganze zwei Tage lang gehätschelt und herausgefüttert, bis er schließlich seine Erica-Jong-Phase überwunden hatte und abhob. Wie ein richtiger Vogel. Bravo!

Altglas und -papier sind inzwischen auch an die jeweiligen Entsorgungsstellen verbracht. Also, wenn das nicht Win/Win ist. Bravissimo!

Bilder einer Ausstellung

May 19th, 2017

Peter Lindbergh – “From Fashion To Reality” heißt die aktuelle Ausstellung in der Hypo Kunsthalle in den Fünf Höfen. Der Name ist Programm, dem ist nichts hinzuzufügen.

Außer, dass ich mich sehr gefreut habe, dass ich sie mit nur ein, zwei kleinen Pausen, wenn auch auf Krücken, schon ganz ablaufen konnte. Und hinterher noch einen jener Münchener Sommerabende mit Draußensitzen und -essen und -trinken sehr genossen habe.

Velwechsert

May 19th, 2017

Gestern lese ich auf einer Rechnung aus China, man habe mir einen freundlichen Wechselkurz kalkuliert. Das finde ich sowohl nett wie hübsch.

Wer sonst?

May 18th, 2017

Storch

Alle Wetter

May 16th, 2017

Befragt, was er denn mal werden will, wenn er groß ist, hatte El Knie nur einen Wunsch: das große Feld der Meteorologie, im Speziellen: “Barometer will ich sein. Immer vor den anderen wissen, wie das Wetter wird. Und, vor allem, mich dazu mitteilen.”

Er hat stets fleißig geübt und immer seine Hausaufgaben gemacht und im Laufe der letzten Woche fanden schon die ersten Prüfungen statt. Gestern nun die Abschlußprüfung in den Fächern Kalt, Warm, Angetäuscht-Sonnig, Regen, Sonne, Nur-ein-paar-Tropfen, Stechend-warm, Richtiger-Schauer, Windböen sowie Wärmer- bzw. Kälter-als-es aussieht.

Abends lagen die Ergebnisse vor: El Knie hat alle Wetter bestanden und noch eine Auszeichnung als “Bester Kommunikator” bekommen. Ich bin nicht sicher, ob ich davon genauso begeistert bin wie El Knie.

Ach Quatsch, was soll die Höflichkeit? Ich bin es nicht. Ich bin schließlich die, der diese Quasselstrippe das alles mitteilt. Per Ziepen, Rummuppern, Richtigwehtun, Morgensumvierlästigsein. Man nenne mich altmodisch, aber ich finde, Knie sollen bei Wetterumschwüngen schweigen. Und sonst auch.